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Unsere Sicht der Dinge

Unsere Sicht - Biolandhof Schaut Wilflingen

Der ökologische Anbau und damit seine Produkte sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Fast Jeder kauft mehr oder weniger aus dieser Produktionsweise. Die Strukturen im Vertrieb und der Vermarktung ändern sich rasant. Größenanpassungen , wie von der konventionellen Produktion und Vermarktung her hinlänglich bekannt, finden statt und es wird das Heil in der Größe gesucht. Das Motto „immer mehr” sollte aber nicht die Grundlagen dieser Alternative erschüttern.

Diese sind:

  • Pfleglicher Umgang mit dem Boden als Grundlage allen Lebens.
  • Langfristiges in tiefsten Sinn bäuerliches generationenübergreifendes Denken.
  • Guter Umgang mit den anvertrauten Kreaturen.
  • Sozial und menschenfreundlich geprägter Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern.

Selbst Akteur bleiben und sich nicht von Strömen mitreißen lassen, die von den Automatismen unseres Wirtschaftssystems bedingt immer schnellere Anpassung fordern.

Unsere Sicht - Biolandhof Schaut Wilflingen

Es ist dem Landwirt eben nicht möglich seinen Standort einfach zu wechseln, wenn sich die Märkte verlagern oder andere Umstände für einen Wechsel sprechen. Nein: Unser Denken muss – entgegengesetzt zu dem Denken unserer Zeit – sich an langen Zeiträumen orientieren.

So stellen zum Beispiel Fruchtfolgeplanungen immer eine Herausforderung dar, da sie Zeiträume von sechs bis zwölf Jahren umfassen.

Immer neue Herausforderungen stellt auch der zunehmende Kapitalbedarf für die verbleibenden Bio-Betriebe dar. Der Konflikt zwischen Energie (Biogasbetriebe) und Nahrungsmittelerzeugung drückt sich in höheren Pachtpreisen oder Geldforderungen aus. Da ist es vielen Verpächtern egal wie der Acker bewirtschaftet wird, Hauptsache die Erlöse stimmen. Hier Entgegenzuhalten ist eine wahre Aufgabe für die nahe Zukunft.

Alles kann nur einen guten Ausgang finden, wenn die eingebunden Menschen dialogfähig sind, zuhören können und offen sind gegenüber den Zielen einer Landbaurichtung, die nicht nur Lebensmittel, sondern Mittel zum Leben erzeugt.

Denn was zählt mehr als das, was wir jeden Tag unserem Körper zuführen? – Man ist was man isst!

Oder: Eure Nahrung soll Eure Medizin sein !

Hier sehen wir unsere Rolle und Verantwortung: Produktion höchster Qualität in einem Zusammenhang mit unseren Abnehmern, Händlern und Endkunden.